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Ich bin da – im gesunden Unternehmen

KAMPF erhielt 2012 den AOK/BGF-Gesundheitspreis

KAMPF erhielt 2012 den AOK/BGF-Gesundheitspreis

Arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu reduzieren ist heute eine wichtige Managementaufgabe. Denn nachhaltige Erfolge werden nicht durch einmalige Maßnahmen erreicht, sondern durch ein fundiertes, langfristig ausgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Wir verfolgen mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement einen ganzheitlichen Ansatz, der neben der Gesunderhaltung auch Maßnahmen zur Verbesserung der Führungskultur, der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sowie der altersgerechten Arbeit enthält. Ziel ist es, zu sensibilisieren und nachhaltig zu wirken. Unsere Antriebsfeder war und ist nicht ein hoher Krankenstand, vielmehr ist uns ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein unserer Belegschaft wichtig, aber in kleinen verdaubaren Häppchen. So soll für uns gemeinsam eine Situation entstehen, die allen Beteiligten nur Vorteile bietet.

So war das Jahr 2013 von einem Gesundheitstag sowohl in Mühlen als auch in Dohr sowie von intensiven Maßnahmen rund um die Rückengesundheit geprägt. Um die ergonomischen Maßnahmen am Arbeitsplatz oder das Rückentraining während der Arbeit nachhaltig zu verankern, setzen wir auf Bewegungscoaches als interne Trainer. Das sind Mitarbeiter, die die anderen zum Mitmachen anregen sollen.

Wir legen Wert darauf, dass die Übungen während der Arbeitszeit und außerhalb der Pausen gemeinsam trainiert werden. Hierzu lassen wir die internen Trainer gezielt ausbilden und hoffen, so möglichst viele für die Aktionen zu begeistern.

Da unser Programm langjährig ausgerichtet ist, arbeiten wir momentan mit unseren Kooperationspartnern BGF (Institut für betriebliche Gesundheitsförderung) & AOK Rheinland/Hamburg die Konzepte für die weiteren Jahre aus. Hier werden schwergewichtige Themen wie Suchtprophylaxe, Früherkennung von Schlaganfall, Herzinfarkt und Hautscreening ebenso diskutiert wie auch spannende Gesundheitsprogramme für unsere Auszubildenden. Coole Aktionen wie „Kraft und Genussparcours“ oder die „Rauschbrille“ teilen sich mit eher bodenständige Themen wie „Streiten lernen“ oder „Umgang mit Prüfungsstress“ das Angebot. Aber immer geprägt von einem hohen Verantwortungsbewusstsein nach dem Motto „Informieren statt erschrecken“. Hierbei hilft uns das Werksarztzentrum Oberberg (WAZ) ebenso wie Spezialisten der Sporthochschule Köln.

Konzept und Umsetzung gehören zusammen. Wir haben gemeinsam mit der BGF, AOK und WAZ das Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen und steuern hieraus die Maßnahmen. Hier finden wir zunächst den Bedarf heraus, um dann gemeinsam im „Arbeitskreis Gesundheit“ die individuellen Maßnahmen zu beschließen. Wichtige Faktoren und Ergebnisse lassen wir für eine nachhaltige Umstellung wissenschaftlich und manchmal auch medizinisch, praktisch auswerten. Die anonym verfassten Ergebnisse stellen wir ihnen dann in den Gesundheitsinfos in der Nähe der schwarzen Bretter und zukünftig auch im Internet, Intranet und social network vor. Nun freuen wir uns über Rückmeldungen aus der Belegschaft, denn schließlich soll das Projekt nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter fördern.

20% der Belegschaft nimmt bereits an den Aktionen des KAMPF Gesundheitsmanagements teil. Das ist ein guter Wert, heißt es. Wir wollen jedoch mehr! Zukünftig gestalten wir das betriebliche Gesundheitsmanagement bei KAMPF noch transparenter, damit die Teilnehmerquote stetig wächst.