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KAMPF ist Gründungsmitglied der „MindSphere World“

(Image MindSpere World) The founder members

Weltweite Nutzerorganisation für offene IoT-Plattform MindSphere gegründet

  • „MindSphere World“ mit 19 Gründungsmitgliedern
  • Community treibt weltweite Verbreitung des MindSphere-Ökosystems voran
  • Deutsche Industrieunternehmen positionieren sich gemeinsam als Innovationsführer bei industriellen Cloud-Lösungen

Die konstituierende Sitzung fand am 23. Januar in Berlin statt. Dr.-Ing. Donatus Weber, Head of Innovation und Industry 4.0 bei KAMPF wird im erweiterten Beirat des neuen Vereins für die Leitung des Ausschusses Technology verantwortlich sein.

Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet die Siemens AG die weltweite Anwenderorganisation „MindSphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere. Ziel ist es, das Ökosystem rund um MindSphere weltweit auszubauen. Zudem soll der Verein die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen. Dazu gehören Vorschläge zu Anforderungen an das IoT-Betriebssystem MindSphere und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um MindSphere.

„Die Gründung von MindSphere World ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die weltweite Verbreitung des Ökosystems rund um MindSphere als offene IoT-Plattform zu fördern. Das breite Know-how und Angebot aller Partner in der MindSphere World eröffnet Anwendern weltweit völlig neue Potenziale in der Digitalisierung“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender von MindSphere World und CEO der Siemens-Division Digital Factory, sagte: „Wir wollen mit einer Community von Industrie- und IT-Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Start-Ups weltweit ein Ökosystem basierend auf MindSphere etablieren und vorantreiben. Zu diesem Zweck schließen sich die Vereinsmitglieder – zunächst in Deutschland und im nächsten Schritt auch auf internationaler Ebene – in der MindSphere World zusammen.“

Die Mitglieder des Vereins befassen sich in Ausschüssen unter anderem mit Themen wie den Anforderungen der Industrie an MindSphere, Ideen zur Datengovernance sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. „Die offene Struktur von MindSphere hat für uns als Anwender zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die herstellerunabhängige Anbindung von Maschinen und Anlagen und bei der Entwicklung von Apps. Im Rahmen von MindSphere World können wir nun außerdem mit anderen Nutzern darüber diskutieren, wie disruptive Technologien die Wirtschaft im Allgemeinen verändern und welche Geschäftspotenziale für IoT-basierte Lösungen sich daraus ergeben könnten“, sagte Bruno Geiger, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und COO/CTO von Eisenmann.

„Für den Aufbau eines weltweiten Ökosystems spielt die Entwicklung von Standards eine entscheidende Rolle. Daher werden die Mitglieder von MindSphere World gemeinsam Empfehlungen für Standards für MindSphere-basierte Anwendungen erarbeiten. Zudem werden wir Lösungsvorschläge erstellen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen MindSphere-basierten Lösungen zu ermöglichen“, sagte Andreas Oroszi, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und Senior Vice President Digital Business von Festo.

„Als Nutzer stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen: Dazu zählen die Daten Governance, also Zugang, Nutzung und Verwertung von Daten, oder auch die App-Architektur sowie die einheitliche Verwendung von MindSphere-Komponenten. Diese können wir fortan mitgestalten und unsere spezifischen Anforderungen an MindSphere einbringen“, sagte Michael Haag, Mitglied des Beirats von MindSphere World und Senior Vice President R&D von Kuka.

Zu den Gründungsmitgliedern von „MindSphere World“ gehören neben der

Siemens AG die Unternehmen:

·        ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG

·        Chiron Group SE

·        Eisenmann SE

·        Festo AG & Co. KG

·        Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH

·        Grob-Werke GmbH & Co. KG

·        Heitec AG

·        Index-Werke GmbH & Co. KG

·        J. Schmalz GmbH

·        Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG

·        Kolbus GmbH & Co. KG

·        Kuka Aktiengesellschaft

·        FFG Europe & Americas (MAG IAS GmbH)

·        Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH + Co. KG

·        Rittal GmbH & Co. KG

·        Sick AG

·        Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

·        Michael Weinig AG

Die Gründungsveranstaltung der MindSphere World fand im neu eröffneten „MindSphere OpenSpace“, einer innovativen Entwicklungs- und Arbeitsumgebung, statt. Der „MindSphere OpenSpace“ ist Teil der neuen Dependance der Factory Berlin. Auf über 13.000 Quadratmetern Bürofläche bringt die von der Bundesregierung, Siemens und weiteren Unternehmen geförderte Factory Berlin etablierte Technologieunternehmen mit Entwicklern und Startups zusammen. Inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Startup-Campus ist das Internet of Things. Der „MindSphere OpenSpace“ schafft somit im Zeitalter der Digitalisierung optimale Voraussetzungen für die MindSphere World-Mitglieder und andere Anwender wie Startups, die Entwicklung von Apps und digitalen Services sowie die Erschließung neuer Märkte voranzutreiben.

https://mindsphereworld.de/

IHK Köln wählte Ausbilder des Jahres 2017

(IHK Köln / Ulrich Kaifer) Preisverleihung IHK Köln „ Ausbilder des Jahres 2017“ (Josef Stinner 4. v. l.)

Wir sind sehr stolz!

Gute Ausbildung hängt ganz entscheidend vom Herzblut motivierter Ausbilderinnen und Ausbilder ab. Um ihr Engagement zu würdigen, ruft die IHK Köln regelmäßig den Wettbewerb „Ausbilder/-in des Jahres“ aus.

Am 11. November dieses Jahres hatte die IHK fünf Finalisten und deren Begleiter nach Köln eingeladen, um den Sieger der Wahl zum „Ausbilder des Jahres 2017“ auszuzeichnen. KAMPF-Ausbildungsleiter Josef Stinner, einer der fünf Nominierten, erwartete in Begleitung einiger Mitarbeiter/-innen und Auszubildenden gespannt die Verkündigung des Siegers. Aus rund 50 Vorschlägen, hatte eine Fachjury die fünf Nominierten und schließlich den Gewinner ausgewählt. Neben dem Hauptwettbewerb, in dem diese Jury entschied, gab es in diesem Jahr auch wieder einen Publikumspreis, der über ein Online-Voting realisiert wurde. Interessenten konnten sich an der öffentlichen Wahl für den Publikumspreis auf der Internetseite der IHK Köln beteiligen. Als Entscheidungshilfe präsentierte die IHK Köln Videoporträts aller fünf Finalisten.

Dem Publikum wurden diese Kurzfilme, ergänzt durch eine kurze Vita der Ausbilder, nochmals präsentiert, bevor es zur Preisverleihung ging.
Josef Stinner hatte sich beim Online Voting für den Publikumspreis mit der Gewinnerin Linda Drexler, Hotel Hyatt Regency ein Kopf an Kopf Rennen geleistet, so der Laudator Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln. Die Fachjury zeichnete dann Michael Jonas von der Atlas Copco Energas GmbH zum „Ausbilder des Jahres 2017″ aus.

Die Preisverleihung der IHK rückt die Leistung aller Ausbilder/-innen in die Öffentlichkeit. Unternehmen, welche Verantwortung im Bereich Ausbildung übernehmen investieren teilweise viel Zeit und Geld in die Zukunft der jungen Menschen – aber schlussendlich auch die eigene Zukunftsfähigkeit. „Die Qualität der der Ausbildung hängt neben weiteren Faktoren auch sehr stark vom persönlichen Engagement der Ausbilder/-innen ab. Das muss auf gesellschaftlicher Ebene gesehen und gewürdigt werden.“ In den letzten Jahren hat sich im Ausbildungsbereich viel geändert. Die Digitalisierung und neue Produktionsprozesse führen dazu, dass neue Ausbildungsprofile entstehen, die Auszubildenden in den Unternehmen völlig andere Aufgaben übernehmen und neue Medien zur Wissensvermittlung eingesetzt werden. Ausbilder/-innen sind mehr gefordert denn je.

Auch wenn es für Josef Stinner nicht der Platz eins wurde: Wir sind stolz auf seine Nominierung und freuen uns über die Anerkennung der IHK, Publikums und natürlich über die seiner Auszubildenden, die im Videoporträt mitgewirkt hatten. Sie hatten ihren Ausbilder als vertrauensvollen Partner, Vorbild und Spezialisten beschrieben, der sich 100-prozentig für seine Auszubildende einsetzt, der sie motiviert und mit modernen Ausbildungsmethoden, wie das Lernen in der Praxis und in Teams, Lernprozesse lebendig gestaltet. Eine Bestätigung und ein tolles Lob für die Leistung von Josef Stinner und des gesamten Ausbildungsteams – und für eine Ausbildung in der das Lernen und Lehren in dieser, sich schnell verändernden Welt nicht nur beschrieben, sondern bereits gelebt wird.

Bilder (IHK Köln / Ulrich Kaifer) Preisverleihung IHK Köln „ Ausbilder des Jahres 2017“

Link zum Video

Gut gemacht! Platz 3 für die „Nutellanauten“ der Gesamtschule Waldbröl

Regionalwettbewerb Robot-Performance in Gummersbach

Schüler der Projektgruppe „Nutellanauten“, hier mit Lehrer Can Geles (li.) und Heinrich Thorwesten, KAMPF (re.), bauten in der KAMPF-Montagehalle ihre LEGO-Schwebebahn auf.

Sieben Schulteams trafen sich am 27. November 2017 in Gummersbach zum elften von insgesamt 15 Regionalausscheidungen des zdi-Roboterwettbewerbs. In der Kategorie Robot-Performance, die vorrangig aus Mädchen bestehenden Teams offen steht, wurden mit selbstgebauten und selbstprogrammierten LEGO Mindstorms®-Robotern Geschichten rund um das Wettbewerbsthema „Intelligente, umweltfreundliche und integrierte Mobilität“ erzählt. Aufgabe war, das Thema in einer eigenen Choreographie umzusetzen. Die Teams gestalteten für ihren Auftritt eine Kulisse und programmierten für ihre Roboter eine Performance, die mit Musik unterlegt war. Darüber hinaus hielten sie kleine Vorträge über die Entstehung der erzählten Geschichte und ihre Programmierarbeit. Das Team – die Nutellanauten – unserer Partnerschule Gesamtschule Waldbröl erreichte mit der LEGO-Schwebebahn Platz 3. Eine tolle Leistung!

(Bild: KAMPF)