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KAMPF sponsort der Gesamtschule Waldbröl modernen Robotikraum

Techniklehrer Can Geles (li.) freut sich mit Heinrich Thorwesten (3.v.li.), Schulleiterin Kirsten Wallbaum-Buchholz (2.v.re.), Gudrun Mattig (re.) sowie aktuellen und früheren Robotik-Schülerinnen über die neuen Möglichkeiten. (Foto: Andreas Dohm)

Am Montag, den 27. Januar fand die Eröffnung des neuen Robotikraumes in der Gesamtschule Waldbröl statt. KAMPF Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG hatte die Ausstattung für diesen Kursraum übernommen. Das Maschinenbau-Unternehmen aus Wiehl/Mühlen ist seit 2012 Kooperationspartner der Waldbröler Gesamtschule. Das Kooperationsprogramm basiert auf einem umfassenden Maßnahmenkatalog, welcher Praktika, begleitete Projekt-Aufgaben, Assessment-Center-Training, Beratung u. v. m. beinhaltet. KAMPF weckt dadurch bei jungen Menschen auf vielfältige Weise Interesse an technischen Berufen.

KAMPF machte nun mit der Technik-Ausstattung den nächsten Schritt. Die Schüler und Schülerinnen steigen nun mit dem neuen Rasberry Pi Education Set sehr einfach in die Welt des „physical computing“ ein. Sie können eigene Projektideen mit Hilfe von computergesteuerten Sensoren, Tasten oder Leuchtdioden realisieren. Dazu besitzt der Minicomputer eine eigene Schnittstelle; mit dieser kann z. B. der mitgelieferte Roborter-Arm verbunden werden und vieles mehr. Das Programier-Equipment wird durch 3D Drucker und Möbel – Regale, Tische und bunte Hocker – sowie ein Whiteboard ergänzt.

Der Raspberry Pi ist ein Minicomputer auf einer nur Scheckkarten-großen Platine, der sich vielfältig erweitern lässt. Er wurde zu Lern- und Demonstrationszwecken entwickelt, eignet sich aber auch für die Realisierung verschiedener privater oder professioneller Anwendungen. Ursprünglich war er dafür konzipiert, jungen Menschen einen einfachen Einstieg in das Programmieren und die Computertechnik zu ermöglichen. Schnell fand der Raspberry Pi eine große Fangemeinde und wurde für die unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt. Der Raspberry besitzt fast unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten.

Bilder: KAMPF und Andreas Dohm

Artikel in der Oberbergischen Volkszeitung / Rundschau online

Auch ein neuer Computerraum wurde eingeweiht, in dem Schülerinnen und Schüler an die Arduino-Programmierung herangeführt werden

Stolz präsentieren die Schüler und Schülerinnen ihre Projekte

Die Idee, die Werkbänke im Technik-Raum als „Inseln“ für Gruppenarbeit anzuordnen, brachte Lehrer Can Geles von seinen Besuchen der KAMPF-Ausbildungswerkstatt mit.

Schüler der 7. und 9. Klasse arbeiten in Teams gemeinsam an der Realisierung ihrer Ideen.

Lehrer Can Geles (li.) und Heinrich Thorwesten (re.) im neu ausgestatteten Robotikraum

Kampf LSF: Lithium Ionen Technologie – hoher Besuch in Japan

Die Lithium Ionen Technologie in Europa boomt. Junge Startups wie das schwedische Northvolt sowie etablierte Unternehmen aus der Automobilbranche und verwandten Bereichen wie TESLA, CATL, Volkswagen etc. überschlagen sich mit Ankündigungen Batteriezellfabriken in Deutschland und Europa in sehr ambitionierten Zeitplänen aufzubauen. Teilweise werden diese Ankündigungen bereits in die Tat umgesetzt. Dazu passt die Ankündigung der Europäischen Kommission, eine „Europäische Batterie Allianz“ umfassend zu fördern. Fördergelder in Milliardenhöhe sind hierzu freigegeben. Die Fertigungstechnik solcher großformatiger Batteriezellen ist ein Marathonlauf und besteht hauptsächlich aus Rolle-zu-Rolle Verfahren. Beginnend mit hochpräziser Wickel- und Beschichtungstechnik über Kalandrier- und Schneidprozesse, die Aufgaben für den Maschinenbau sind interessant und vielfältig. Schlug das Herz dieser Maschinentechnologie bisher in Asien (Japan und Korea), hatte die Kampf Unternehmensgruppe zusammen mit ihrer Muttergesellschaft der Jagenberg AG frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Fühler auf der Suche nach Partnern ausgestreckt und mit dem japanischen Beschichtungsanlagenbauer und Marktführer Hirano Tecseed aus Nara auch gefunden.
Im Rahmen eines ersten gemeinsamen Projekts wurde diese Partnerschaft mit Hirano nun weiter gefestigt und durch Gespräche mit dem japanischen Handelshaus Itochu SysTech Corporation ausgebaut. Aus diesem Anlass fand Anfang Dezember ein Besuch von Dr. Erich Bröker, dem Vorstandsvorsitzenden der Jagenberg AG, Herrn Dr. Stephan Witt (COO Kampf Unternehmensgruppe) sowie Herrn Dr. André Mecklenburg (Geschäftsführer der Kampf LSF GmbH) in Osaka und Nara statt. Hierbei wurden sehr konstruktive Gespräche u. a. mit Herrn Matsumoto (Präsident und CEO der Itochu SysTech Corporation) sowie Herrn Okada (Präsident Hirano Techseed) geführt.
Herr Dr. Bröker erläuterte u. a. wie der „explodierende“ Batteriemarkt in Europa durch eine gemeinsame Vorgehensweise und Einbindung weiterer Jagenberg Unternehmen noch besser bedient werden könnte. Der fällige Gegenbesuch in Krefeld wurde ebenfalls schon terminiert und findet bereits im Januar 2020 statt.

Bilder (Kampf LSF)
Die Bilder zeigen den Besuch der 2019 neu errichteten Fertigungsstätte von Hirano Tecseed in der Kyoto Präfektur sowie Herrn Dr. Bröker zusammen mit Herrn Okada im Rahmen eines gemeinsamen Essens.