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Trinkhalme aus Papier – gewickelt auf KAMPF Maschinen

 

Einweg-Artikel aus Kunststoffen werden in weiten Teilen im Laufe des Jahres 2021 vom Markt verschwinden. Dies erfordert ein Umdenken bei einer Vielzahl von Produkten.

Eines dieser Produkte sind Trinkhalme: ursprünglich echte Natur-Strohhalme und heute weitgehend aus Kunststoff gefertigt, werden diese seit ca. 2-3 Jahren verstärkt durch Papier-Trinkhalme ersetzt. Schon 2018 baute KAMPF für einen amerikanischen Kunden den ersten Rollenschneider speziell für diese Anwendung und feilte anschließend daran, die Prozesse innerhalb der Maschine weiter zu verbessern. Schließlich werden auf den Maschinen Schnittbreiten von gerade einmal 7,8 mm aufwärts gefahren. Das hat zur Folge, dass teilweise mehr als 80 Bahnen nebeneinander laufen. Heute verfügt KAMPF mit der ConSlitter-Serie über Maschinen, welche die hohen Anforderungen an Schnittqualität, Rollenaufbau und Stabilität bei hohen Laufgeschwindigkeiten erfüllen. Die aktuelle Conslit III, sowie deren Nachfolger ConSlitter CHRO BlackLine verfügen über automatische Querschneid- und An-/Zuklebesysteme, die das Arbeiten an der Maschine nicht nur deutlich erleichtern, sondern auch wesentlich effizienter machen. Neben mehreren bereits ausgelieferten Maschinen baut KAMPF nun weitere für internationale Kunden.

Der hoch flexible KAMPF ConSlitter verarbeitet hier Material für Papier-Trinkhalme

Fachmagazin C2 berichtet: KAMPF führt erstmalig eine Maschinen-Inbetriebnahme komplett online durch

Modern times

Angesichts der wegen der Corona-Pandemie geltenden internationalen Reisebeschränkungen hat KAMPF erstmals eine komplette Maschinenabnahme online durchgeführt.

Schon seit einigen Monaten befinden sich unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft im „Pandemie-Modus“. Jeder einzelne und jedes Unternehmen ist von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen…

Lesen Sie hier weiter: Download des vollständigen Artikels

Weitere Informationen zum Kampf Service Portal

https://blog.kampf.de/wp-content/uploads/2020/08/C2-Deutschland-82-2020-Virtueller-Service.pdfbstechnik

Seit 2010 liefert KAMPF alle Neumaschinen mit KSP aus. Alle Maschine, die ein Retrofit mit neuer Antriebs- und Steuerungstechnik erhalten, werden ebenfalls mit KSP ausgerüstet, erläutert Sebastian Voss (Bild), der für das KAMPF Service Portal seit 2010 verantwortlich ist.

 

 

 

Zwei weitere Sepamat Maschinen für Nanshan

Der KAMPF Sepamat steht für höchste Qualität

Ein neues Kapitel einer erfolgreichen Geschäftsbeziehung. Longkou Nanshan Aluminium Rolling New Materials Co. erweitert seine Kapazitäten für die Herstellung von Aluminium Folien am Standort Donghai in Longkou, Shandong Province. Wie schon in den Projekten zuvor vertraut der renommierte Produzent von Standard und Spezialfolien auf Maschinen von KAMPF Schneid- und Wickeltechnik GmbH. Mit den zwei Folien-Separiermaschinen vom Typ Sepamat 18/10 erhöht sich die Zahl der seit 2003 installierten Maschinen mit Schneid- und Wickeltechnologie von KAMPF auf 15 Stück.
In intensiven Gesprächen während der Projektphase haben die Spezialisten beider Unternehmen eine für diesen Maschinentyp neue Spezifikation erstellt. Die zwei neuen Sepamaten werden neben dem klassischen Separieren doppelt gewalzter Aluminiumfolien, z. B. für Anwendungen in der Verpackungsindustrie, auch einlagige Spezialfolien schneiden und wickeln können. Diese Folien werden bei der Herstellung von Lithium Ionen Batterien verwendet. Die speziellen Spezifikationen in diesen Anwendungen stellen auch an den Schneidprozess höchste Anforderungen bezüglich Präzision, Schneidgrad und Staubfreiheit. Neben einer verbesserten Maschinensteuerung wird daher ein neues von KAMPF speziell weiterentwickeltes Schneidsystem eingesetzt.
Diese passenden technischen Lösungen der Kampf-Ingenieure, waren neben der langjährigen guten Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, für Nanshan Ausschlag gebend bei der Vergabe der Maschinen. Die Auslieferung und Installation der Maschinen ist für die erste Jahreshälfte 2021 geplant.

Zwei KAMPF-Schneidmaschinen für recyclingfähige Folien

Plastchim-T, einer der fünf größten europäischen Hersteller von hochwertigen Folien und flexiblen Verpackungen, orderte bei KAMPF zwei Schneidmaschinen: einen PrimeSlitter Typ Unislit II 630 und einen PrimeSlitter Typ Universal 74/12 BOPP. Die Unislit II 630 wird bereits im August dieses Jahres nach Bulgarien ausgeliefert, die Universal 74/12 BOPP folgt im März 2021. Die Maschinen ergänzen die jüngste Investition des bulgarischen Unternehmens in eine neue BOPP/BOPE-Linie. Diese wird herkömmliche Verpackungsfolien und sogenannte „High Barrier“-Folien herstellen. Ein besonderes Verfahren ermöglicht eine Beschichtung der Folien im Nano-Dickenbereich; diese Dünnstschichten stören die Sortierung im nachfolgenden Recyclingprozess nicht. Folienhersteller müssen sich den Herausforderungen Nachhaltigkeit, Recycling und Kreislaufwirtschaft stellen. Plastchim-T hat das Ziel, sortenreine Verpackungslösungen mit einer guten Sortierbarkeit bei der Abfalltrennung und einer optimalen Recyclingfähigkeit zu produzieren. Mit der flexiblen Produktionsline und den Hochleistungs-Schneidmaschinen der PrimeSlitter-Serie Unislit II und Universal ist Plastchim-T dafür optimal aufgestellt. Auch KAMPF unterstützt seine Kunden bei der Entwicklung neuer wiederverwertbarer Materialien und deren Verarbeitung durch intensive Beratung und Testläufe im hauseigenen Technologie-Zentrum.

Bilder: KAMPF

Folienhersteller müssen sich den Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft stellen.

 

 

Kampf LSF: Lithium Ionen Technologie – hoher Besuch in Japan

Die Lithium Ionen Technologie in Europa boomt. Junge Startups wie das schwedische Northvolt sowie etablierte Unternehmen aus der Automobilbranche und verwandten Bereichen wie TESLA, CATL, Volkswagen etc. überschlagen sich mit Ankündigungen Batteriezellfabriken in Deutschland und Europa in sehr ambitionierten Zeitplänen aufzubauen. Teilweise werden diese Ankündigungen bereits in die Tat umgesetzt. Dazu passt die Ankündigung der Europäischen Kommission, eine „Europäische Batterie Allianz“ umfassend zu fördern. Fördergelder in Milliardenhöhe sind hierzu freigegeben. Die Fertigungstechnik solcher großformatiger Batteriezellen ist ein Marathonlauf und besteht hauptsächlich aus Rolle-zu-Rolle Verfahren. Beginnend mit hochpräziser Wickel- und Beschichtungstechnik über Kalandrier- und Schneidprozesse, die Aufgaben für den Maschinenbau sind interessant und vielfältig. Schlug das Herz dieser Maschinentechnologie bisher in Asien (Japan und Korea), hatte die Kampf Unternehmensgruppe zusammen mit ihrer Muttergesellschaft der Jagenberg AG frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und ihre Fühler auf der Suche nach Partnern ausgestreckt und mit dem japanischen Beschichtungsanlagenbauer und Marktführer Hirano Tecseed aus Nara auch gefunden.
Im Rahmen eines ersten gemeinsamen Projekts wurde diese Partnerschaft mit Hirano nun weiter gefestigt und durch Gespräche mit dem japanischen Handelshaus Itochu SysTech Corporation ausgebaut. Aus diesem Anlass fand Anfang Dezember ein Besuch von Dr. Erich Bröker, dem Vorstandsvorsitzenden der Jagenberg AG, Herrn Dr. Stephan Witt (COO Kampf Unternehmensgruppe) sowie Herrn Dr. André Mecklenburg (Geschäftsführer der Kampf LSF GmbH) in Osaka und Nara statt. Hierbei wurden sehr konstruktive Gespräche u. a. mit Herrn Matsumoto (Präsident und CEO der Itochu SysTech Corporation) sowie Herrn Okada (Präsident Hirano Techseed) geführt.
Herr Dr. Bröker erläuterte u. a. wie der „explodierende“ Batteriemarkt in Europa durch eine gemeinsame Vorgehensweise und Einbindung weiterer Jagenberg Unternehmen noch besser bedient werden könnte. Der fällige Gegenbesuch in Krefeld wurde ebenfalls schon terminiert und findet bereits im Januar 2020 statt.

Bilder (Kampf LSF)
Die Bilder zeigen den Besuch der 2019 neu errichteten Fertigungsstätte von Hirano Tecseed in der Kyoto Präfektur sowie Herrn Dr. Bröker zusammen mit Herrn Okada im Rahmen eines gemeinsamen Essens.

 

„Create Transformation“ – KAMPF’s Neuheiten fanden großes Interesse auf der K!

Vielen Dank an die Besucher unseres Standes!

Acht Tage im Rahmen des Messe-Themas „A World of Pionieers“. Die internationale Kunststoffmesse K‘2019 fand vom 16. bis 23. Oktober in Düsseldorf statt.

Mit der aktuellen Kampagne „create TransFormation“ kommuniziert KAMPF seinen Weg in die digitale Zukunft. Als ein deutlich sichtbares Zeichen des Transformationsprozesses stellte KAMPF auf der K 2019 die neue ConSlitter Serie ins Zentrum der Messepräsentation. Der ausgestellte ConSlitter CTRU im neuen Design überzeugt durch Reduzierung von Stillstandzeiten speziell bei der Bearbeitung kleiner Losgrößen, sowie die Steigerung des Produktionsdurchsatzes. KAMPF bietet dem Markt mit seinen Maschinen auch umfassende Produktionslösungen. Daher erlebten die Besucher der K‘-Messe die Schneidmaschine ConSlitter CTRU als vernetztes Produktionssystem: durch die Ausstattung mit der integrativen Plattform the@vanced und die mögliche Integration modularer Automationskonzepte. Zur optimalen Nutzung des ConSlitter bietet KAMPF aufeinander abgestimmte Automation innerhalb und im Umfeld der Maschine: Rollenkennzeichnungssysteme, Palettier- und Verpackungseinheiten u.w.

Großes Interesse erhielten die neuen digitalen Services, basierend auf der integrativen Plattform the@vanced: Installations-Anleitungen, Dokumentationen und Wartungsassistenten sind jederzeit und überall verfügbar. the@vanced bietet die Möglichkeit, KAMPF-Maschinen zu vernetzen, sowie deren integrierte Sensorik und Zusatzkomponenten einzubinden und kommuniziert mit Planungs- und Steuerungssystemen der Produktion, sowie wie mit externen Softwareplattformen.  KAMPF präsentierte verschiedene Anwendungsbeispiele auf Basis der integrativen Plattform the@vanced: Die Kommunikation mit einem Produktionsleitsystems mit der Übertragung von Rezepten zur Voreinstellung von Parametern der Schneidmaschine und die automatische Positionierung der Schneid- und Wickelsysteme. Darüber hinaus war auch ein digitaler Linien- und Kontrastsensor von BST eltromat in dem neuen ConSlitter eingebaut, der seine Positionierung ebenfalls mit der Übernahme des Produktionsinformationen automatisch durchführt.

KAMPF zeigte auf der K‘ erstmalig den neuen PrimeSlitter. Dieser basiert auf dem ausgereiften Konzept der Universal Maschinen. Arbeitsbreiten von weit über 10 m, Fertigrollendurchmesser von 1.500 mm, Geschwindigkeiten von bis zu 1.500 m/min sind die beeindruckenden Eckdaten der neu entwickelten Maschinen der PrimeSlitter BlackLine. Diese stellen zusammen mit dem neuen Design- und Farbkonzept, der vereinfachten Maschinenbedienung mit optimaler Zugänglichkeit und integrierter Sicherheit eine Benchmark für den Bereich der Primärschneidmaschinen.

Vor dem Hintergrund des Themas Industrie 4.0 hat KAMPF mit den Unternehmen Windmöller&Hölscher und Brückner ein gemeinsames Projekt zum Digitalen Rollen Protokoll (drp) gestartet. Ziel ist es, einen gemeinsamen Standard zu entwickeln, mit dem für jede produzierte Rolle ein drp erstellt werden kann.

Das Team des Kampf Lifecycle Service gab auf der K‘ einen Einblick in das zukünftige Web Shop Angebot am Beispiel des ausgestellten ConSlitter. Interessenten konnten durch die digitalisierten Stücklisten der Maschine navigieren, und sich über dieses neue Tool informieren.

Kampf LSF zeigte sein umfangreiches Produktprogramm im Sonderanlagenbau und präsentierte gemeinsam mit den KAMPF Spezialisten neueste Projekte zum Thema Lithium Ionen Batterie-Technology. KAMPF bildet als Schrittmacher im innovativen Prozess der Herstellung von Lithium-Ionen Batterien gemeinsam mit Kampf LSF ein Kompetenzzentrum mit langjährigen Erfahrung in der Herstellung und Verarbeitung der Anode- und Kathode-Materialien und Batterie-Separatorfolien.

Als Mitglied des VDMA arbeitet auch KAMPF aktiv an  Konzepten zum Thema ‚circular economy‘ und zeigte ein Beispiel für eine intelligente Lösung zur Optimierung von Kunststoff-Recycling Die ausgestellten Materialmuster werden von unserem Kunden CCL produziert und zur Verfügung gestellt. Das spezielle Material der Etiketten ermöglicht auf Grund seiner geringeren Dichte eine saubere Trennung von den PET-Flakes um sortenreine Rohstoffe direkt in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. KAMPF unterstützt seine Kunden bei der Entwicklung solcher neuen Materialien und deren Verarbeitung durch intensive Beratung und Testläufe im Technikum.

Das KAMPF Team bedankt sich hier herzlich bei seinen Gästen. Es war und ist uns eine große Freude, für Sie da zu sein.

KAMPF auf der K‘2019 – create TransFormation

Mit „create TransFormation“ kommuniziert KAMPF auf der K‘ 2019 seine aktive Gestaltung des Wegs in die digitale Zukunft. Es gilt, neue Chancen zu nutzen und Potentiale auszuschöpfen, um gemeinsam mit Partnern, Kunden und mit hochqualifizierten Mitarbeitern neue Lösungen zu entwickeln. Das anstehende Jubiläumsjahr – 100 Jahre KAMPF – wirft seine Schatten voraus. Unternehmerische Weitsicht prägte die Firmenhistorie maßgeblich. Daher gibt der Weltmarkführer auf der internationalen Kunststoffmesse einen Einblick in die Zukunft des modernen Maschinenbaues.

KAMPF zeigt zahlreiche Neuentwicklungen in modernem Design und mit neuen Funktionalitäten. Die neue KAMPF-ConSlitter-Serie steht im Zentrum der Messepräsentation. Der ausgestellte ConSlitter überzeugt durch Reduzierung von Stillstandzeiten speziell bei der Bearbeitung kleiner Losgrößen, sowie die Steigerung des Produktionsdurchsatzes. Die Maschinen der ConSlitter-Serie bieten vereinfachte Maschinenbedienung, optimale Zugänglichkeit und integrierte Sicherheit, verbunden durch ein vollkommen neues Form- und Farbkonzept. KAMPF bietet für die optimale Nutzung seiner Maschinen bietet aufeinander abgestimmte Automationslösungen innerhalb sowie im direkten Umfeld der Maschinen. Die Besucher des KAMPF Standes erleben darüber hinaus verschiedene Anwendungsbeispiele auf Basis der integrativen Plattform the@vanced.

Der KAMPF Lifecycle Service präsentiert eine breite Palette neuer Leistungen, welche die Effizienz und Verfügbarkeit der Maschinen auf höchstem Niveau halten – sowohl durch persönliche Beratung, wie auch durch digitale Lösungen.

Halle 3, Stand A92

KAMPF präsentiert auf der K’2019 neben dem ConSlitter zahlreiche Neuentwicklungen.

Bild: Der neue KAMPF ConSlitter (KAMPF)

KAMPF zeigt in Hannover erste Lösungen für vorausschauende Wartung

Auf der Hannover Messe stellt Severin Landwein die KAMPF Predictive Maintenance Lösung vor.

KAMPF präsentiert auf der Hannover-Messe auf dem Stand der  PSI Automotive & Industry eine Predictive Maintenance Anwendung – auf Basis der integrativen Plattform the@vanced – für die Lagerstelle einer Wickelstation. Die Datenerfassung, ergänzt durch die KAMPF @dge Unit, und deren Auswertung und Darstellung können Besucher in Halle 7 auf Stand A24 erleben.

Bild (KAMPF) Auf der Hannover Messe stellt Severin Landwein die KAMPF Predictive Maintenance Lösung vor.

Hier weitere Informationen:

PSI Framework zur vorrausschauenden Wartung

KAMPF ist Gründungsmitglied der „MindSphere World“

(Image MindSpere World) The founder members

Weltweite Nutzerorganisation für offene IoT-Plattform MindSphere gegründet

  • „MindSphere World“ mit 19 Gründungsmitgliedern
  • Community treibt weltweite Verbreitung des MindSphere-Ökosystems voran
  • Deutsche Industrieunternehmen positionieren sich gemeinsam als Innovationsführer bei industriellen Cloud-Lösungen

Die konstituierende Sitzung fand am 23. Januar in Berlin statt. Dr.-Ing. Donatus Weber, Head of Innovation und Industry 4.0 bei KAMPF wird im erweiterten Beirat des neuen Vereins für die Leitung des Ausschusses Technology verantwortlich sein.

Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet die Siemens AG die weltweite Anwenderorganisation „MindSphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere. Ziel ist es, das Ökosystem rund um MindSphere weltweit auszubauen. Zudem soll der Verein die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen. Dazu gehören Vorschläge zu Anforderungen an das IoT-Betriebssystem MindSphere und Empfehlungen zur Schaffung einheitlicher Spielregeln für die Datennutzung. Der Verein fördert darüber hinaus Wissenschaft, Forschung und Lehre rund um MindSphere.

„Die Gründung von MindSphere World ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die weltweite Verbreitung des Ökosystems rund um MindSphere als offene IoT-Plattform zu fördern. Das breite Know-how und Angebot aller Partner in der MindSphere World eröffnet Anwendern weltweit völlig neue Potenziale in der Digitalisierung“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

Jan Mrosik, Vorstandsvorsitzender von MindSphere World und CEO der Siemens-Division Digital Factory, sagte: „Wir wollen mit einer Community von Industrie- und IT-Unternehmen jeder Größe und Branche sowie Start-Ups weltweit ein Ökosystem basierend auf MindSphere etablieren und vorantreiben. Zu diesem Zweck schließen sich die Vereinsmitglieder – zunächst in Deutschland und im nächsten Schritt auch auf internationaler Ebene – in der MindSphere World zusammen.“

Die Mitglieder des Vereins befassen sich in Ausschüssen unter anderem mit Themen wie den Anforderungen der Industrie an MindSphere, Ideen zur Datengovernance sowie der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. „Die offene Struktur von MindSphere hat für uns als Anwender zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die herstellerunabhängige Anbindung von Maschinen und Anlagen und bei der Entwicklung von Apps. Im Rahmen von MindSphere World können wir nun außerdem mit anderen Nutzern darüber diskutieren, wie disruptive Technologien die Wirtschaft im Allgemeinen verändern und welche Geschäftspotenziale für IoT-basierte Lösungen sich daraus ergeben könnten“, sagte Bruno Geiger, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und COO/CTO von Eisenmann.

„Für den Aufbau eines weltweiten Ökosystems spielt die Entwicklung von Standards eine entscheidende Rolle. Daher werden die Mitglieder von MindSphere World gemeinsam Empfehlungen für Standards für MindSphere-basierte Anwendungen erarbeiten. Zudem werden wir Lösungsvorschläge erstellen, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen MindSphere-basierten Lösungen zu ermöglichen“, sagte Andreas Oroszi, Mitglied des Vorstands von MindSphere World und Senior Vice President Digital Business von Festo.

„Als Nutzer stehen wir alle vor ähnlichen Herausforderungen: Dazu zählen die Daten Governance, also Zugang, Nutzung und Verwertung von Daten, oder auch die App-Architektur sowie die einheitliche Verwendung von MindSphere-Komponenten. Diese können wir fortan mitgestalten und unsere spezifischen Anforderungen an MindSphere einbringen“, sagte Michael Haag, Mitglied des Beirats von MindSphere World und Senior Vice President R&D von Kuka.

Zu den Gründungsmitgliedern von „MindSphere World“ gehören neben der

Siemens AG die Unternehmen:

·        ASM Assembly Systems GmbH & Co. KG

·        Chiron Group SE

·        Eisenmann SE

·        Festo AG & Co. KG

·        Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH

·        Grob-Werke GmbH & Co. KG

·        Heitec AG

·        Index-Werke GmbH & Co. KG

·        J. Schmalz GmbH

·        Kampf Schneid- und Wickeltechnik GmbH & Co. KG

·        Kolbus GmbH & Co. KG

·        Kuka Aktiengesellschaft

·        FFG Europe & Americas (MAG IAS GmbH)

·        Nordischer Maschinenbau Rud. Baader GmbH + Co. KG

·        Rittal GmbH & Co. KG

·        Sick AG

·        Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG

·        Michael Weinig AG

Die Gründungsveranstaltung der MindSphere World fand im neu eröffneten „MindSphere OpenSpace“, einer innovativen Entwicklungs- und Arbeitsumgebung, statt. Der „MindSphere OpenSpace“ ist Teil der neuen Dependance der Factory Berlin. Auf über 13.000 Quadratmetern Bürofläche bringt die von der Bundesregierung, Siemens und weiteren Unternehmen geförderte Factory Berlin etablierte Technologieunternehmen mit Entwicklern und Startups zusammen. Inhaltlicher Schwerpunkt des neuen Startup-Campus ist das Internet of Things. Der „MindSphere OpenSpace“ schafft somit im Zeitalter der Digitalisierung optimale Voraussetzungen für die MindSphere World-Mitglieder und andere Anwender wie Startups, die Entwicklung von Apps und digitalen Services sowie die Erschließung neuer Märkte voranzutreiben.

https://mindsphereworld.de/