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Reinhard Houben, MdB zu Besuch bei KAMPF

 

Von rechts nach links:
Dr. Donatus Weber (KAMPF); Reinhard Houben, MdB; Lutz Busch (KAMPF); Boris Greifeneder (VDMA); Klaus Möllemann (VDMA); Dr. Christian Beese (Mitarbeiter von R.Houben); Lars Rückemann (Codecentric)

Die rapide zunehmende Digitalisierung in unserem privaten und beruflichen Umfeld ist für uns alle deutlich spürbar. Wir bei KAMPF sind mit dem Converting 4.0 Netzwerk und der the@vanced Plattform in der Entwicklung bereits weit voran geschritten und durch die aktive Mitarbeit im Siemens MindSphere Projekt bestens bei der Entwicklung der neuen Technologien aufgestellt. Diese Entwicklungen benötigen zur effektiven Umsetzung jedoch auch Veränderungen – Ausbau von Infrastrukturen wie schnelles Internet; Ausbildung von Fachkräften; Vereinfachung von gesetzlichen Reglementierungen für die Zusammenarbeit von Universitäten, Dienstleistern und Unternehmen bei gemeinsamen Entwicklungen. Hier ist nicht zuletzt die Politik gefragt, um diese Veränderungen zu ermöglichen.

Reinhard Houben, MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, erarbeitet zurzeit für seine Partei ein Positionspapier zum Thema „Digitalisierung im Mittelstand“. Daher hatte er beim VDMA um Unterstützung und einen Kontakt zu einem Referenz-Unternehmen gebeten. Als gebürtigen Oberberger, hat es ihn besonders gefreut, dass er mit KAMPF ein Unternehmen in seiner Heimat besuchen konnte. Gemeinsam mit Klaus Möllemann, VDMA-NRW und Boris Greifeneder VDMA Berlin, besuchte Reinhard Houben uns am 11.Juni in Wiehl. Lutz Busch, Geschäftsführer KAMPF und Dr. Donatus Weber, Leiter der Abteilung Industrie 4.0 präsentierten aktuelle Entwicklungen bei KAMPF und informierten über das Converting 4.0 Netzwerk gemeinsam mit Lars Rückemann, Head of Business Development unseres Netzwerkpartner-Unternehmens Codecentric. In der regen Diskussion wurden unter anderem die Themen Ausbau von Infrastrukturen und die Zusammenarbeit der Mittelstandsunternehmen mit Dienstleistern zur gemeinsamen Entwicklung weiterer technischer Lösungen intensiv erörtert. Ziel für den Einsatz von digitalisierten Lösungen – Stichwort Industrie 4.0 – ist vornehmlich die nachhaltige Verbesserung der Produktionsanlagen hinsichtlich der Produktqualität und ihrer Produktivität. Dies kann allerdings nur durch die Vernetzung aller Maschinen in einem Produktionsprozess erreicht werden. Lutz Busch hat daher darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass gemeinsame Entwicklungen der Maschinenbauer möglich sind und nicht durch rechtliche Einschränkungen behindert werden. Auch die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Arbeitsplätze wurden besprochen. Auf der Seite der Maschinenbauer, wie auch bei den Betreibern ändern sich Berufsbilder und Anforderungen an die Ausbildung der Fachkräfte. Reinhard Houben war sichtlich beeindruckt vom Stand der technischen Entwicklungen bei den KAMPF-Maschinen. Bei einem abschließenden Rundgang durch unsere Werkhallen und das Technikum konnten die Teilnehmer der Diskussionsrunde weitere positive Eindrücke der modernen Montage und Logistik aufnehmen. KAMPF ist froh über das Interesse der Politik und Verbände und dankt Reinhard Houben und den Herren vom VDMA für ihren Besuch.

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